So installierst du eine Sat-Anlage.

Die Installation einer Satelliten-Anlage ist auch für Nichtfachleute kein Problem.

Bei dem Erwerb eines Hauses oder dem Umzug in eine Bleibe stellt sich häufig die Frage, welche Art von TV-Empfang genutzt werden soll. Die gemütlichere Variante ist sicherlich der Kabel-Empfang, denn hier hat der Nutzer kaum Arbeit und muss lediglich das gewünschte Gerät an die vorinstallierte Buchse anschließen. Doch die laufenden Kosten sind immens. Bei vodafone (früher Kabel Deutschland) beispielsweise kostet ein TV-Kabelanschluß ab 9,99 Euro pro Monat. Will man HD-Sender empfangen kostet dies bereits stolze 19,98 Euro pro Monat.

Die zweite häufig genutzte Variante ist die Sat-Anlage. Diese benötigt zwar etwas mehr Arbeit, dennoch bietet sie auch viele Vorteile, wie zum Beispiel weniger Kosten im Monat im Gegensatz zum Kabel-Empfang. Einmal die Sat-Antenne und den entsprechenden Receiver gekauft, entstehen keine weiteren monatlichen Kosten, wenn man nur frei-empfangbare Sender ansehen will, und das sind in Deutschland zur Zeit allein über Astra über 700 Fernsehsender und über 300 Radioprogramme.
Natürlich kann man über Satellit auch jederzeit Pay-TV-Sender, wie Sky u.ä., empfangen. Das kostet dann jedoch eine monatliche Gebühr der privaten Sender.

Sat Flachantennen
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Sat Receiver
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Sat Komplettanlagen
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Sat Zubehör
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Die Installation einer Sat-Anlage in Eigenregie: Benötigtes Werkzeug, benötigte Geräte

Eine Anleitung, wie die Sat-Anlage installiert werden kann, und auf was dabei geachtet werden sollte, wird hier genauer beschrieben:

Neben der Möglichkeit, eine Sat-Anlage durch einen Fachmann installieren zu lassen, kann dies auch in Eigenregie geschehen. Das spart dir Geld und geht mit etwas handwerklichem Geschick relativ leicht von der Hand.

Hierfür sollte jedoch das passende Werkzeug vorhanden sein, dazu zählen:

Um mit der Installation beginnen zu können, solltest du vorher folgendes Material besorgt haben:

  • Zunächst wird ein passender Antennenmast für das Dach, die Wand oder den Boden benötigt, an dem die Satelliten-Antenne befestigt werden kann.
  • Natürlich eine ausreichend große Satelliten-Antenne. Verwendet man noch eine herkömmliche Sat-Schüssel, sollte diese mindestens einen Durchmesser von 80 Zentimeter ausweisen. Das wiederum macht genügend Platz am gewünschten Installationsort notwendig
  • Besser, wenn man gleich eine neuartige Sat-Flachantenne benutzt. Dann hat man das Platzproblem nicht und diese Antenne läßt sich sogar relativ versteckt auf dem Balkon einer Mietwohnung installieren.
  • Ein Sat-Receiver, am besten einen für HD-Empfang und mit eingebauter Festplatte. Dann kann man allen Komfort genießen. Starre Anfangszeiten von Filmen am Abend gehören damit der Vergangenheit an.
  • Um das Empfangssignal zum Sat-Empfänger zu transportieren, wird zudem ein sogenanntes Koaxialkabel benötigt. Hier sollte man nicht am falschen Ende sparen. Je schlechter das Kabel ist, desto schlechter wird auch das Signal sein, das letztlich am Receiver ankommt.
  • Des Weiteren werden sogenannte F-Stecker benötigt. Auch hier sollte man nicht unnötig sparen und darauf achten, daß der F-Stecker eine Gummidichtung für eine wasserdichte Installation aufweist.
  • Montagekleinmaterial, wie Schrauben, Kabelbinder und ähnliches. Dies liegt am meist bei der Sat-Antenne dabei.

Die Installation einer Sat-Anlage: Kurze Anleitung

Sobald entschieden wurde, an welcher Stelle die Satelliten-Schüssel angebracht werden soll, kann die Installation beginnen. Am Besten wird sie dort installiert, wo sie „freien Blick“ zum Satelliten hat und sie leicht erreichbar ist, um zum Beispiel bei Schnee schnell gereinigt werden zu können.

ACHTUNG: Mieter sollten unbedingt vorher noch klären, ob und wo sie eine Sat-Antenne installieren dürfen. Sonst kann es Ärger mit dem Vermieter geben. Sat-Flachantennen sind hier die Lösung, die meist alle zufrieden stellt.

Soll die Antenne aufs Dach, kann der Antennenmast z.B. in dafür vorgesehene Dachpfannen gesteckt werden. Hierbei ist es wichtig zu prüfen, ob die Konstruktion windfest steht. Für die Installation an der Wand, am Balkon oder im Boden muß darauf geachtet werden, daß der Mast unbedingt fest und einigermaßen gerade installiert wird.

Vorschriften beachten!

Um eventuelle Probleme mit der Versicherung zu vermeiden, sollte der Antennenmast nach VDE geerdet sein. Ist dies nicht der Fall kann sich die Versicherung in einem Schadensfall weigern, diesen zu übernehmen.

Ausrichten der Antenne

Ist das erledigt, muß die Schüssel mit Hilfe der beiliegenden Anleitung zusammengebaut werden. Ist dies geschehen, kann sie provisorisch angebaut werden. D.h. alle Schrauben werden zunächst nur handfest festgezogen. So kann man die notwendige Ausrichtung der Antenne auf den gewünschten Satelliten besser vornehmen.

Um die Antenne exakt auszurichten gibt es viele Hilfsmittel. Das reicht von speziellen Sat-Findern, die optisch oder akustisch anzeigen, wie gut die Antenne bereits ausgerichtet ist, bis hin zu Apps für das Smartphone. Eine sehr gute App ist „SatFinder“ (für Android kostenlos, für iOS kostet sie 1,99 Euro).

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Mit ein wenig Geduld und einer ruhigen Hand sollte das Einstellen der Antenne damit relativ schnell vonstatten gehen.

Quelle: YouTube

Wichtig ist: Je exakter die Antenne ausgerichtet ist, desto besser ist der Empfang, das gerade auch für den Fall von Starkregen oder gar Schneefall sehr wichtig.

Kosten und Zeitaufwand

Je nachdem, welche Art von Sat-Anlage installiert werden soll, können unterschiedlich hohe Kosten entstehen. Vor allem die Menge der „Köpfe“ beeinflußt den Preis.
Der Zeitaufwand hängt vom Kenntnisstand der Person ab, die die Anlage installiert. Mit Vorbereitung und anschließender Ausrichtung der Sat-Antenne sollte der ganze Vorgang in einigen wenigen Stunden erledigt sein.